Sind das die Verrückten, die mit ´nem Gummiseil an den Füßen
irgendwo runterspringen? Was sind das für Leute? Lebensmüde?
Draufgänger? Selbstdarsteller? Was haben die für Defizite? Warum macht man sowas? ...
Diese oder ähnliche Fragen hört man immer wieder, wenn es um das Thema Bungee-Springen
geht. Die genannten Dinge treffen sicher auf die meisten Springer zu, beim einen mehr,
beim anderen weit weniger. Was ist es also?
Ich bin Mitte 30, psychisch halbwegs stabil, bewege mich beruflich und sozial in normalem
Umfeld und bin dem Bungee-Springen trotzdem verfallen. In den letzten 14 Jahren habe ich
mich über 80 Mal in die Tiefe gestürzt; von Kränen, Türmen, Hubschraubern und sonstigen
dafür geeigneten Dingen. Aus verschiedenen Höhen, mit Salto, Handstand, Anlauf, ins Wasser
eintauchen und allen möglichen verschiedenen Aktionen. Kein Sprung war wie der Andere.
Auch auf mein Fahrrad wollte ich bei einem der vielen Sprünge nicht verzichten:
Damit wäre aber die oben gestellte Frage noch nicht beantwortet: Was ist so faszinierend
am Bungee-Springen?
 
... wird in Kürze fortgesetzt ...